VIEL LEICHT SEIN - Lesekonzert am 15. Juni
 

Seit sie lesen kann, liebt Gabriele Herbst Gedichte. Mit 15 Jahren begann sie, eigene zu schreiben. Das ist bis heute so geblieben.
 An Gedichten mag die Theologin das Dichte, Knappe, Geheimnisvolle. Manches Gefühl, manche Idee, manches Rätsel, manche Glaubensaussage kann sie nicht anders als Dichterisch wiedergeben. Fast alle Gedichte haben eine freie Form, sind also selten gereimt. Den Reim behält sich Gabriele Herbst für sogenannte „Gebrauchslyrik“, also für Geburtstagsgedichte, Kabaretttexte, liturgische Texte vor.
Gedichte haben für Gabriele Herbst viel mit Theologie gemeinsam. Sie versuchen auszudrücken, was manchmal  nicht ausgedrückt werden kann. Liebe. Gott. Sterben. Glück. Verrat. 
Man kann Gedichte nicht immer bis ins Letzte entschlüsseln. Man muss es auch nicht. Ein Gedicht darf einen Hauch von Nutzlosigkeit haben. „… das Gedicht ist eine Kunst, die auf Anhieb keine beschreibbare Gestalt und keinen unmittelbaren Nutzen hat“ (Ulrich Greiner)
Bevor Gabriele Herbst ihren ersten Gedichtband „VIEL LEICHT SEIN“ in der edition WORTRAUM herausbrachte, durfte sie in verschiedenen Anthologien, Zeitungen und Kalender Gedichte veröffentlichen.
Im Lesekonzert am Freitag, dem 15. Juni um 19.30 liest Gabriele Herbst aus dem Gedichtband „VIEL LEICHT SEIN“ Liebesgedichte, politische Texte, theologische Texte. Es besteht die Möglichkeit, den Gedichtband käuflich und signiert zu erwerben – und damit den Besuch von drei tansanischen Gästen im Juli 2012  in der Hoffnungsgemeinde zu sponsern. Musikalisch wird das Lesekonzert von den Musikern Berit Hummel (Stolzenau) – Querflöte, Andre Hummel (Stolzenau) – Klavier und Sylvia Zywietz (Enigerloh)- Kontrabass gestaltet. Die Musiker spielen Werke von u.a. Tschaikowski, Dragonetti und Rimski Korsakow. Herzlich willkommen !